GSCL-Preis
Alle zwei Jahre vergibt die GSCL einen mit 750 Euro dotierten Preis für die beste studentische Abschlussarbeit (Bachelor, Master, Diplom, Magister) auf dem Gebiet der Sprachtechnologie und Computerlinguistik. Die Nominierung erfolgt durch eine/n Betreuer/in bzw. Gutachter/in. Aufgerufen sind daher die Dozentinnen und Dozenten an Universitäten und Fachhochschulen aus dem deutschsprachigen Raum, ihre besten Absolventinnen und Absolventen der vergangenen zwei Jahre zur Einreichung einer Zusammenfassung ihrer Abschlussarbeit zu ermuntern. Auf Grundlage eines Begutachtungsprozesses ("blind reviewing") wählen die Mitglieder von GSCL-Vorstand und Beirat die besten drei Arbeiten aus, welche dann von den Autor/innen bei der GSCL-Tagung im Rahmen der Endausscheidung präsentiert werden. Die Reisekosten zur Tagung trägt die GSCL.

Überreichung des GSCL-Preises 2011 durch
den 1. Vorsitzenden Prof. Dr. Manfred Stede
im Rahmen der GSCL-Tagung in Hamburg
Die nächste Auswahlrunde erfolgt im Sommer 2013 mit der Endausscheidung bei der GSCL-Tagung in Darmstadt (25.-27.9.2013). Es können Arbeiten eingereicht werden, deren Abgabedatum im Zeitraum April 2011 bis März 2013 liegt. Die Nominierungen müssen bis zum 15.5.2013 per E-Mail an gscl-preis@gscl.org erfolgen.
Für die Nominierung sind die folgenden Unterlagen im PDF-Format abzugeben:
- Zusammenfassung der Arbeit (deutsch oder englisch) im Umfang von maximal sechs Seiten (einspaltig, eineinhalbzeilig, 11pt) zzgl. Referenzen und Abbildungen. Die Autorenschaft darf aus der Zusammenfassung nicht hervorgehen, auch Zitate sind ggf. zu anonymisieren.
- Beiblatt: Name und E-Mailadresse von Autor/in und Betreuer/in, Hochschule, erzielter Abschlussgrad. Die Benotung soll nicht angegeben werden.
- Kurze Stellungnahme/Empfehlungsschreiben durch Betreuer/in oder Gutachter/in.

Folgende Kriterien liegen der Bewertung der Einreichungen für den GSCL-Preis zugrunde:
- Bezug zur Computerlinguistik / interdisziplinäre Relevanz
- Originalität sowie Klarheit der Frage- bzw. Aufgabenstellung
- Schlüssigkeit und Struktur der Gliederung
- Abgemessene Verwendung wissenschaftlicher Terminologie
- Umfang und Angemessenheit der verwendeten Literatur
- Bezugnahme auf Literatur, Belegen von Argumenten, korrekte Wiedergabe von Fakten
- Differenziertheit der Darstellung der Inhalte sowie der Argumentation
- Qualität der wissenschaftlichen Argumentation
- Gegebenenfalls: Angemessenheit des Untersuchungsdesigns / Qualität und Interpretation der empirischen Daten
- Wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn / praktische Relevanz
- Kritische Reflexion der Ergebnisse
- Verständlichkeit / Klarheit der Sprache
Bei der Endausscheidung tritt dann die Qualität der mündlichen Präsentation hinzu.
