Über die GSCL
Die Gesellschaft für Sprachtechnologie und Computerlinguistik e.V. (GSCL) wurde 1975 - zunächst unter dem Namen LDV-Fittings, später als Gesellschaft für Linguistische Datenverarbeitung (GLDV) - als Verein zur Förderung der wissenschaftlichen linguistischen Datenverarbeitung gegründet. Seit September 2008 trägt sie den jetzigen Namen. Sie ist der wissenschaftliche Fachverband für die maschinelle Sprachverarbeitung in Forschung, Lehre und Beruf.
Die GSCL vertritt die Interessen ihrer Mitglieder nach außen und fördert die Kooperation zwischen den Mitgliedern und ihren verschiedenen Arbeitsbereichen. Zu diesen Arbeitsbereichen gehören:
- automatische Analyse und Generierung natürlicher Sprache
- corpus engineering und Korpuslinguistik
- Dokumentenverarbeitung und Texttechnologie
- Information Retrieval und Wissensmanagement
- Lexika und Terminologiedatenbanken
- Maschinelle Übersetzung
- Mensch-Maschine-Kommunikation
- Multimedia und Hypermedia
- Werkzeuge für die Philologie und Sprachwissenschaft


Dabei gibt es ein Kontinuum zwischen Forschung und praktischer Anwendung. Die GSCL ist aktiv um Verbindungen zwischen Hochschulen und Industrie bemüht und befördert die Kommunikation zwischen Studierenden der Computerlinguistik durch eine eigene Mailingliste (cl-studierende [at] gscl.org, Registrierung hier).
Die GSCL unterstützt die Zusammenarbeit mit Nachbardisziplinen (wie z.B. Linguistik und Semiotik, Informatik und Mathematik, Psychologie und Kognitionswissenschaft, Informations- und Dokumentationswissenschaft) und unterhält Kontakte zu den entsprechenden Fachverbänden. International kooperiert sie mit Organisationen wie der Association for Computational Linguistics (ACL), der Association for Literary and Linguistic Computing (ALLC) und der Association for Terminology and Knowledge Engineering (TKE).
